Geschichte
Schon in der Bronzezeit war der Burgfels über Oberaudorf besiedelt; eine erste Burg errichteten hier im 12. Jahrhundert Ortsadelige. Urkundlich fassbar wird die Auerburg aber erst im Wittelsbacher Hausvertrag von Pavia 1329. Strategisch günstig zwischen Kufstein, Thierberg und Kirnstein gelegen, sicherte sie den bayerischen Herzögen die Vorherrschaft im Inntal und war um 1350 bereits Sitz eines Pfleggerichts.
Nachdem 1504 die Gerichte Kufstein, Kitzbühel und Rattenberg an die Habsburger gefallen waren, wurde die Auerburg zur Grenzveste gegen Tirol und entsprechend verstärkt. Um 1700 zählte sie zu den stattlichsten Burgschlössern des Inntales — festgehalten in einem Kupferstich von Michael Wening aus dem Jahr 1701. Ihr Ende kam mit dem Österreichischen Erbfolgekrieg: Am 4. Mai 1743 von österreichischen Truppen erobert, wurde sie nach dem Frieden von Füssen (1745) im Jahr 1747 von Kitzbüheler Bergknappen geschleift. Heute sind nur noch geringe Reste erhalten.
Um die Burg rankt sich die Sage von den drei heidnischen Jungfrauen: Zwei Schwestern betrogen die dritte, die blind war. Als sie den Betrug bemerkte, sprach sie einen fürchterlichen Fluch — und seither, so heißt es, sei die Burg bis auf die Ringwälle versunken.
Impressionen
Quellen zum Text: Wikipedia: Auerburg
